Müttersterblichkeit – ein bitteres Schlaglicht auf Ugandas Gesundheitswesen

Quelle: Sunday Monitor aus Uganda vom 31. Juli 2011, Bericht von Cellaw Dugger, Arua Jennifer Anguko verblutete langsam zu Tode in der Entbindungsstation eines großen staatlichen Krankenhauses in Arua/Nordost Uganda. Als der Tag ihrer Niederkunfs sich näherte, verließ sie ihr Dorf und lebte bei Verwandten in der Nähe des Krankenhauses. Zur Vorbereitung auf die Entbindung […]

Ugandas Budget

Jeweils Mitte des Jahres werden in den Ländern der East African Community zeitgleich die Budgets verabschiedet. Für das Finanzjahr 2011/12 hat Uganda das Thema: Förderung von Wirtschaftswachstum, Schaffung von Arbeitsplätzen und Verbesserung des Dienstleistungssektors.

Wetterkapriolen

Die Nachrichten berichten täglich über die Dürre Ostafrikas. Für mich ist das, zumindest für Uganda, im Moment kaum vorstellbar. Bei meinen letzten Besuchen 2010 und im Januar 2011 war Uganda so nass, dass die Straßen zum Teil unpassierbar waren, selbst die sonst so trockene Region Karamoja war grün.

Mount Kadam

Ugandas Landschaft ist sehr abwechslungsreich, vor allem durch die Berge, Mount Elgon im Osten und das Ruwenzorigebirge im Westen des Landes; dazwischen die großen Seen, Victoria-, Albert-, Edwart-, Kyogasee und andere. Eher unbekannt ist die faszinierende Landschaft Karamojas mit den Bergen, allesamt vulkanischen Ursprungs.

Bombe als Schulglocke

Ugandas Schulen nehmen zumeist ausgediente Autofelgen um den Schülern Unterrichtsbeginn und -ende anzuzeigen. Auch anderes ausgedientes Material wird recycelt. Doch dieses Mal hätte es fatal enden können.

Ugandas Frauen rechnen mit Schlägen

Immer wieder werden in Uganda Frauen von ihren Ehemännern und Partnern geschlagen. Doch, so glaubte ich zumindest seither, wehrten sich auch immer mehr Frauen dagegen. Erschütternd las ich heute den Bericht des “Population Reference Bureau” , The world´s women and girls Datashiet 2011. Hier führt Uganda, allerdings als Negativ-Beispiel.

Im Village

Um einmal den Alltag im „village“ hautnah zu erleben habe ich mich bei einer typisch ugandischen village Familie eingeladen. Mit dem Fahrrad erreiche ich das Anwesen der Familie. Ich hatte mich auf eine Übernachtung auf dem Fußboden eingestellt und daher weicheimäßig meine aufblasbare Matte eingepackt.

Protest gegen Preissteigerung

“Walk zu work”, also das Auto stehen lassen und zu Fuß zur Arbeit gehen um friedlich gegen die allgegenwärtigen Preissteigerungen zu protestieren, das klingt wie eine gute Idee.

Wie baue ich einen „fuel saving stove“?

Mit einer Gruppe Freiwilliger treffen wir uns zum Bau eines „fuel saving stove“ im village. Im Vorfeld hatte die zukünftige Nutznießerin – wie geordert- die benötigte rote Erde besorgt und Kuhdung gesammelt.

Gulu, zwischen Krieg und Normalität

Vom über 20-jährigen Krieg ist in Gulu, Norduganda, zumindest für Neuankömmlinge im Moment nicht viel zu sehen. Wo noch vor ein paar Jahren Kinder jede Nacht die Straßen und Veranden bevölkerten, aus Angst zu Hause entführt, verschleppt oder getötet zu werden, herrscht nun reges Treiben.