Wie jedes Jahr wurde auch dieses Jahr Mitte Juni das nationale Budget verlesen; zum ersten Mal von einer Frau, Minister of Finance, planning and economic development in Uganda, Hon Syda Bbumba.

Das Thema des neuen Budgets ist: “Förderung strategischer Interventionen um das Wirtschaftsklima zu fördern und die Produktion wiederzubeleben mit dem Ziel Wohlstand für alle zu erreichen”.

Überraschend für viele: Keine Steuererhöhungen im neuen Wirtschaftsjahr. Im Gegenteil: Filmausrüstung, Fahrzeuge für Tourismus, und Baumaterial für Hotels sollen geringer besteuert werden. Ausgeglichen werden sollen die Verluste durch bessers Management der Steuerbehörde (URA).

Im letzten finanziellen Jahr wuchs Ugandas Wirtschaft um 7 %, die Unterstützung der Geber betrug 33 %. Die Löhne der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst stiegen um 5 %.

Im neuen Budget wird laut Finanzministerin die Internetverbindung in den mittelgrößeren Städten eine Priorität sein. Umstritten ist der Bann auf die Einfuhr von gebrauchten PC´s. Dies soll 3 Monate nach dem Verlesen des Budgets, also ab Mitte September, umgesetzt werden. “Uganda soll nicht die Müllhalde der entwickelten Länder werden”, wurde als Grund für das Importverbot genannt. Auf der anderen Seite gibt es Stimmen, die anführen, dass sich viele Ugander keinen neuen PC oder laptop kaufen können.

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