Von Laura E., 11 Jahre

Wenn ich an Afrika denke, fallen mir Tiere wie Zebras, Giraffen und Elefanten ein. Aber als ich im Sommer letzten Jahres in Uganda war, habe ich meistens Ziegen, Kühe und Hühner gesehen. Nur wenige Afrikaner haben schon einmal wilde Tiere gesehen. Sie leben zusammen mit Nutztieren, wie z. B. Ziegen.

Mit meinen Eltern und meinem Bruder und weiteren 36 Leuten habe ich im August 2010 an einer Familienprojektreise nach Uganda teilgenommen. Bei der Ankunft im Salem Dorf in der Nähe von Mbale, wurden wir von einer Schulklasse mit Liedern begrüßt. Anschließend bezogen wir unsere Zimmer und richteten uns ein. Am nächsten Morgen wurden jedem Kind und jedem Jugendlichen ein ugandischer Partner zugeteilt.

Jedes Kind, das Interesse hatte, konnte sich eine Ziege bestellen, die dann auch schon entwurmt wurde.

Die Ziegen sind in Uganda wie eine Bank, man kann sie züchten oder schlachten und wenn man sie verkauft bekommt man für eine erwachsene Ziege rund 35 Euro.

Als Erstes gingen wir mit unseren Partnern aus dem SALEM Tor, dort war ein kleiner Ziegenmarkt. Auf mich wartete ein Ziegenbaby mit der Mutterziege und noch eine weibliche Ziege. Anschließend brachten wir die Ziegen zu einer Wiese, dort banden wir sie an Pflöcken fest, damit sie grasen konnten. Plötzlich entdeckte ein ugandischer Junge eine kleine grüne Schlange, vielleicht eine Mamba? Sofort waren die Ziegenstallbauarbeiter da und erschlugen die Schlange mit einer Panga. Nach etwa einer Stunde entdeckte ein deutscher Junge eine weitere Schlange, sie war schwarz. Doch bevor ich sie mir ansehen konnte war sie schon totgeschlagen worden. Nach den Schlangen verbot uns die Reiseleitung barfuss durch das Gras zu gehen.

In den folgenden Tagen durften wir nun täglich morgens zu den Ziegen, wir brachten sie zum Grasen, meist mit unseren ugandíschen Partnern.

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