Viele Frauen hoffen auf ein besseres Gesetz das  sie vor früher Verheiratung schützen und Scheidung von einem impotenten Partner ermöglichen soll. Doch der neue Gesetzesentwurf wird kontrovers diskutiert. Sollte der Entwurf vom Parlament als Gesetz verabschiedet werden, so wird  die Weitervererbung der Witwen an den Bruder des Mannes illegal,  Frauen können sich von impotenten Männern scheiden lassen, und  der Justizminister kann über Heiratslizenzen entscheiden. Bei keiner der betroffenen Heiratsvarianten (Christlich, Staatlich, Hindu, Bahai und polygame Heiraten) ist der Brautpreis als Bedingung vorgesehen. Von daher ist es ein Vergehen Geschenke anlässlich der Hochzeit im Falle einer Scheidung zurückzufordern. Sollte es doch geschehen, kann es strafrechtlich verfolgt werden.

Außerdem sollen im neuen Gesetz die Besitzverhältnisse des Ehepaares geregelt werden. So soll gemeinsames Eigentum, inklusive das Haus, nach einer Scheidung geteilt werden.

Die Kirchen argumentieren, Heirat sei in “guten sowie in schlechten Tagen” gültig und Scheidung nicht zulässig.  Der Kirchenanwalt der Erzdiözese Kampala befürwortet zwar die Initiative eines Gesetzes, vor allem um Rechte der Kinder nach Scheidungen zu regeln, doch bemerkt er auch, das Gesetz sei Männern gegenüber unfair. Viele Frauen heirateten nur aus kommerzieller Sicht um sich die Güter der Männer anzueignen, dies müsse im Gesetz ebenfalls berücksichtigt werden.

Das Gesetz soll im November im Parlament diskutiert und verabschiedet werden, noch gibt es viele pro´s und contras.

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