Über 22 Jahre Krieg in Norduganda, ist das nun alles Geschichte? Während sich die leidgeprüften Ugander auf ein normales Leben vorbereiten, wüten die Rebellen der Lord Resistance Army (LRA) im Kongo weiter. Über 300 Tote und keiner erfährt es! Erst jetzt wurde bekannt, dass schon im Dezember ein fürchterliches Massaker verübt wurde. Genauso furchtbar wie die ugandischen Rebellen es 25 Jahre in Norduganda durchgeführt haben. Dorfbewohner wurden ermordet, Kinder entführt, die die fliehen wollten wurden eingefangen. Zur Strafe und “Abhärtung” mussten die neu entführten Kids  der Reihe nach auf die Köpfe  ihrer zuvor geflohenen Kameraden einschlagen, bis diese tot waren.

Seither hatten sowohl die Regierungen in der Dem. Rep. Kongo als auch in Uganda beteuert, die LRA stelle keine bedeutsame Bedrohung mehr da.

Dabei war der Frieden 2008 zum Greifen nah. Die Friedensverhandlungen nahmen Formen an, einige Dokumente waren bereits unterschrieben. Doch das letzte und allerwichtigste Dokument wurde bis heute nicht unterschrieben. Der Haftbefehl für Joseph Kony und seine Führungsriege waren wohl das Haupthindernis.

Derweilen beruhigt sich die Situation in Uganda zusehends. Die meisten Flüchtlingscamps sind aufgelöst, die Menschen gehen zurück in ihre Dörfer.

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