Elektronikschrott verseucht Wasser

Die Müllentsorgung steckt in Uganda wahrlich noch in den Kinderschuhen. Zwar versucht die Regierung die Müllerzeugung durch das Verbot von Plastiktüten zu reduzieren. Auf der anderen Seite gibt es neuerdings neben  Wasser auch noch Cola aus der Plastikflasche. Die Müllentsorgung ist vollkommen unzureichend und im ländlichen Bereich quasi nicht vorhanden. Elektronikschrott verseucht Wasser weiterlesen

Pangas und andere scharfe Dinge

Von Brigitte Haag-Funke

Was haben ein Dosenöffner, ein Rasenmäher, ein Küchenmesser und eine Axt gemeinsam?…. In Uganda werden diese Geräte üblicherweise und problemlos von einer Panga ersetzt. Es ist das wichtigste und oft das einzige Werkzeug in Küche und Garten. Es ist ein grob geschmiedetes etwa 50 cm langes und ca 5 cm breites Messer. Es kann auch gekrümmt sein oder sogar zwei Schneiden besitzen wie ein Schwert. Besonders auf dem Land haben schon kleine Jungs diese großen Messer zum Entsetzen deutscher Mütter ständig bei sich, und manchmal schlagen sie damit stolz auf Bäume ein.

Panga
Mit der Panga wird der Weg zum Mount Kadam freigeschlagen. Bild: ©Josef Ehrler

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Junge Menschen besuchen Uganda

Im August diesen Jahres fand zum 2. Mal eine Familienprojektreise, organisiert von Salem International und Tukolere Wamu e.V., statt. Von 40 Gästen waren 18 zwischen fünf und achtzehn Jahren alt.

Diese Reise führte zwar auch zu den Tieren des Murchison Nationalparks und sogar Nashörner des Ziwa Rhino Camps konnten besucht werden. Doch im Vordergrund stand die Begegnung von Mensch zu Mensch. So wurde jedem Kind und Jugendlichen ein ugandischer Partner zugeteilt. Junge Menschen besuchen Uganda weiterlesen

Ugandische Küche: Erdnusssoße mit getrockneten Erbsenblättern

from Ireen Sumbatala, Guesthouse Manager and cook in SALEM Uganda

Get green vegetables mostly white peas leaves, wash and blanch them in cooking water (no salt), remove and spread them dry for 1 – 2 days, depending on the weather both used best when dry. Get groundnuts, shell them, winnow and roast on a little fire, remove and pound in a mortar until your see that water is coming out from it. Remove and add water, get the greens, soak them in water, sieve and add to the sauce and bring to the boil and cook for 15 Minutes, add salt and serve with matooke. Ugandische Küche: Erdnusssoße mit getrockneten Erbsenblättern weiterlesen

Traditional ugandan cooking

By Ireen Sumbatala, cook in SALEM Uganda and at the moment volonteer with Salem International in Stadtsteinach.

In Uganda,before sunrise, most people would have woken up to go to their gardens. They carry along hoes, pangas, jerrycans, or pots for water. After digging, the pangas are used for cutting firewood and making bundles. The people, mainly women, fetch water for cooking in the jerrycans and this they carry on their heads at times with a small bundle of firewood on top of the jerrycan, back home. Afterwards the woman picks a container mostly a traditional basket, and goes to look for food from the garden. Food like sweet potatoes, matooke, cassava, maize, yams, rice, millet and vegetables, possibly with friuts. These foods can be steamed, smoked, boiled separately or together. An example is steamed matooke with rice and groundnut sauce. Traditional ugandan cooking weiterlesen

Museveni als Fußballmuffel

Ugandas Staatspräsident Yoweri Museveni kam der Einladung zum Eröffnungsspiel nach Südafrika nicht nach. Stattdessen besuchte er das Volk um über Armutsbekämpfung zu reden. “Du musst wissen, wie Du Deine Zeit sinnvoll nutzt” erklärte er bei einem Besuch in Palissa, Ostuganda.Den Eltern riet er die Kinder darin zu unterweisen, keine Zeit beim Anschauen von Fußballspielen der WM zu vergeuden. Diese Meldung war es nicht nur der Deutschen Welle wert zu berichten, sondern auch einer Reihe Lokalzeitungen in Deutschland.

Protest gegen die Einstellung eines Präsidenten, der nach eigenen Angaben nicht mal wusste wer bei der WM mitspielte oder ob diese vielleicht schon vorüber sei, regte sich auch in den eigenen Reihen. Die Zeitung Saturday Monitor pries die Vorzüge des Sports, wie Geschäft, Spaß, Einheit, Hoffnung, Tourismus und Identität.

In der Tat neigen viele Ugander, die es sich leisten können, zum passiven Fernsehschauen. Vorwiegend geht es hier aber um billig eingekaufte Filme, nicht selten von Gewalt geprägt. Doch gerade Fußball ist etwas, das viele Ugander begeistert und zusammenbringt. Einige Organisationen haben bereits Fußballteams und stellen fest, dass die Kooperation der Mitarbeiter deutlich besser wird, die ethnischen Konflikte in den Hintergrund treten und ein gemeinsamer Geist entsteht.

Fußball
Fußball bringt Menschen zusammen, wie hier bei einem "Länderspiel" in Salem Uganda © Nils Lotz

Rauchen verboten

Bereits seit 6 Jahren ist Rauchen in der Öffentlichkeit in Uganda verboten. Doch wie ist die Umsetzung?

Genau gesagt verhält es sich so ähnlich wie auch bei der Gurtpflicht im Auto oder dem Verbot der Plastiktüten. Gesetze sind vorhanden doch die Umsetzung mangelhaft. Rauchen verboten weiterlesen

Die vergessenen Tropenkrankheiten

Dass in Uganda Malaria die Ursache für die meisten Erkrankungen und auch Todesfälle darstellt, ist weitgehend bekannt. Auch an Aids denken die meisten Menschen wenn sie nach den Erkrankungen der Tropen gefragt werden.  Cholera kommt vorwiegend nach Katastrophen, wie z. B. in Camps nach der Schlammlawine am Mount Elgon vor. Vielleicht denkt man noch an infektiöse Durchfallerkrankungen und Tuberkulose. Diese Erkrankungen finden auch am meisten Gehör bei den Gebern.

Doch es gibt noch mehr. Die vergessenen Tropenkrankheiten weiterlesen

Uganda früher und heute

In den letzten Wochen beherbergten wir einige ugandischen Besucher und es ergaben sich  interessante Gespräche, so z. B. über den Alltag in Uganda vor ca. 40 Jahren. “Die Orangen in unserem Garten waren so zahlreich, dass wir damit Fußball spielen konnten” berichtet ein Freund, heute Mitte vierzig. Uganda früher und heute weiterlesen