Die humanitäre Situation im Ostkongo hat sich in letzter Zeit dramatisch verschlechtert. Einde 2012 flohen 150.000 Menschen vor den Kriegshandlungen, damit erreichte die Zahl der Flüchtlinge eine Million.

Seit Jahren wird im Ostkongo gekämpft, mal mehr, mal weniger. Immer wieder werden junge Menschen gezwungen als Kämpfer die Rebellen zu unterstützen. Die Rebellen nutzen eine verheerende Kriegswaffe: Die Vergewaltigungen von Mädchen und Frauen sind an der Tagesordnung. Im Moment finden viele Flüchtlinge Zuflucht in einem Camp in Goma. Doch auch hier sind die Menschen nicht sicher, einige Frauen wurden beim Feuerholz oder Wasser holen erneut vergewaltigt.

Doch viele flüchten auch nach Uganda. In Bubukwanga wurde ein Übergangslager eingerichtet, die Kapazität beträgt 25.000 Menschen. Doch bereits jetzt ist das Lager überfüllt, es soll auf eine Kapazität von 66.000 Menschen erweitert werden. Das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen unterstützen die Hilfesuchenden.

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