Ein Stein als Schulbank

In Uganda ist das Schulsystem anders als bei uns. Wenn man unsere Kritik am 3-gliedrigen Schulsystem betrachtet, ist es eigentlich nicht so schlecht: 7 Jahre gemeinsam zu lernen, die einen machen dann den Abschluß (für deutsches Verständnis sicher zu früh nach nur sieben Jahren Bildung), wer die Noten und vor allem das Geld hat, kann anschließend die sog. “Secondary School” für vier Jahre besuchen und erreicht im Jahr 11 schließlich einen unserer Mittleren Reife ähnlichen Abschluß. Zwei weitere Jahre führen zum Abitur, also S. 5 und S. 6.

Doch wie sieht Bildung gerade in ländlichen Regionen aus? Kürzlich besuchte ich wohl die schlechteste Schule, die ich je gesehen habe. Ein Stein als Schulbank weiterlesen

Prüfungsstress in Uganda

Brigitte Haag-Funke:

Im Oktober beginnen üblicherweise die allgemeinen landesweiten Schulprüfungen in Uganda. Die Prüfungen sind eine wichtige nationale Angelegenheit und finden in der 7. Klasse zum Ende der Grundschulzeit, in der 4.Oberschulklasse also für den mittleren Bildungsabschluss und in der 6. Oberschulklasse, also zur Hochschulreife statt. Prüfungsstress in Uganda weiterlesen

Sandflöhe und Hexerei

Sandflöhe, oder auch “jiggers” genannt, sind Plagegeister die in manchen Regionen irgendwie zum Leben dazugehören. Betroffene klagen über eine juckende Stelle meist an den Füßen oder Zehen. Nachbarn raten dann irgendwann zum Öffnen der Pustel, Tropenärzte zum chirurgischen Eingriff. Heraus kommen massenweise winzige Eier. Dann ist der Spuk meistens auch schon vorbei. Sandflöhe und Hexerei weiterlesen

Straßen und Pisten

“Wie sind die Straßen in Uganda?”, werde ich oft gefragt. Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten; denn es gibt einfach alles, von neu geteerter Straße bis zur absoluten Schlaglochpiste.

 

Piste Kitgum
auf dem Weg von Lira nach Kitgum im Norden Ugandas © J. Ehrler

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Elektronikschrott verseucht Wasser

Die Müllentsorgung steckt in Uganda wahrlich noch in den Kinderschuhen. Zwar versucht die Regierung die Müllerzeugung durch das Verbot von Plastiktüten zu reduzieren. Auf der anderen Seite gibt es neuerdings neben  Wasser auch noch Cola aus der Plastikflasche. Die Müllentsorgung ist vollkommen unzureichend und im ländlichen Bereich quasi nicht vorhanden. Elektronikschrott verseucht Wasser weiterlesen

Pangas und andere scharfe Dinge

Von Brigitte Haag-Funke

Was haben ein Dosenöffner, ein Rasenmäher, ein Küchenmesser und eine Axt gemeinsam?…. In Uganda werden diese Geräte üblicherweise und problemlos von einer Panga ersetzt. Es ist das wichtigste und oft das einzige Werkzeug in Küche und Garten. Es ist ein grob geschmiedetes etwa 50 cm langes und ca 5 cm breites Messer. Es kann auch gekrümmt sein oder sogar zwei Schneiden besitzen wie ein Schwert. Besonders auf dem Land haben schon kleine Jungs diese großen Messer zum Entsetzen deutscher Mütter ständig bei sich, und manchmal schlagen sie damit stolz auf Bäume ein.

Panga
Mit der Panga wird der Weg zum Mount Kadam freigeschlagen. Bild: ©Josef Ehrler

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Junge Menschen besuchen Uganda

Im August diesen Jahres fand zum 2. Mal eine Familienprojektreise, organisiert von Salem International und Tukolere Wamu e.V., statt. Von 40 Gästen waren 18 zwischen fünf und achtzehn Jahren alt.

Diese Reise führte zwar auch zu den Tieren des Murchison Nationalparks und sogar Nashörner des Ziwa Rhino Camps konnten besucht werden. Doch im Vordergrund stand die Begegnung von Mensch zu Mensch. So wurde jedem Kind und Jugendlichen ein ugandischer Partner zugeteilt. Junge Menschen besuchen Uganda weiterlesen