Pangas und andere scharfe Dinge

Von Brigitte Haag-Funke

Was haben ein Dosenöffner, ein Rasenmäher, ein Küchenmesser und eine Axt gemeinsam?…. In Uganda werden diese Geräte üblicherweise und problemlos von einer Panga ersetzt. Es ist das wichtigste und oft das einzige Werkzeug in Küche und Garten. Es ist ein grob geschmiedetes etwa 50 cm langes und ca 5 cm breites Messer. Es kann auch gekrümmt sein oder sogar zwei Schneiden besitzen wie ein Schwert. Besonders auf dem Land haben schon kleine Jungs diese großen Messer zum Entsetzen deutscher Mütter ständig bei sich, und manchmal schlagen sie damit stolz auf Bäume ein.

Panga
Mit der Panga wird der Weg zum Mount Kadam freigeschlagen. Bild: ©Josef Ehrler

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Kampala nach dem Bombenattentat vom 11. Juli 2010

Kein normaler Sonntag! Ende der Fussball-WM 2010. Auch in Kampala
verfolgen Tausende in Clubs oder Restaurants das Endspiel zwischen
Spanien und Niederlande.

Da detonieren drei Bomben in Kampala! Zwei in einem Rugby-Club, eine
in einem äthiopischen Restaurant. 74 unschuldige, oft sehr junge
Menschen sterben, über 80 werden zum Teil schwer verletzt. Eine Stadt,
das ganze Land ist entsetzt, im Aufruhr. Kampala nach dem Bombenattentat vom 11. Juli 2010 weiterlesen

Junge Menschen besuchen Uganda

Im August diesen Jahres fand zum 2. Mal eine Familienprojektreise, organisiert von Salem International und Tukolere Wamu e.V., statt. Von 40 Gästen waren 18 zwischen fünf und achtzehn Jahren alt.

Diese Reise führte zwar auch zu den Tieren des Murchison Nationalparks und sogar Nashörner des Ziwa Rhino Camps konnten besucht werden. Doch im Vordergrund stand die Begegnung von Mensch zu Mensch. So wurde jedem Kind und Jugendlichen ein ugandischer Partner zugeteilt. Junge Menschen besuchen Uganda weiterlesen

Ugandische Küche: Erdnusssoße mit getrockneten Erbsenblättern

from Ireen Sumbatala, Guesthouse Manager and cook in SALEM Uganda

Get green vegetables mostly white peas leaves, wash and blanch them in cooking water (no salt), remove and spread them dry for 1 – 2 days, depending on the weather both used best when dry. Get groundnuts, shell them, winnow and roast on a little fire, remove and pound in a mortar until your see that water is coming out from it. Remove and add water, get the greens, soak them in water, sieve and add to the sauce and bring to the boil and cook for 15 Minutes, add salt and serve with matooke. Ugandische Küche: Erdnusssoße mit getrockneten Erbsenblättern weiterlesen

Gipfelkonferenz der Afrikanischen Union in Kampala

Die 15. Gipfelkonferenz der Afrikanischen Union tagte im Juli 2010 in Kampala. Staatschefs von 35 der 53 Mitgliedsstaaten berieten über Sicherheitsfragen aber auch über Möglichkeiten der Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit. Gipfelkonferenz der Afrikanischen Union in Kampala weiterlesen

Traditional ugandan cooking

By Ireen Sumbatala, cook in SALEM Uganda and at the moment volonteer with Salem International in Stadtsteinach.

In Uganda,before sunrise, most people would have woken up to go to their gardens. They carry along hoes, pangas, jerrycans, or pots for water. After digging, the pangas are used for cutting firewood and making bundles. The people, mainly women, fetch water for cooking in the jerrycans and this they carry on their heads at times with a small bundle of firewood on top of the jerrycan, back home. Afterwards the woman picks a container mostly a traditional basket, and goes to look for food from the garden. Food like sweet potatoes, matooke, cassava, maize, yams, rice, millet and vegetables, possibly with friuts. These foods can be steamed, smoked, boiled separately or together. An example is steamed matooke with rice and groundnut sauce. Traditional ugandan cooking weiterlesen

Anschläge in Kampala

Es traf nur Unschuldige, darunter viele Ausländer, die das Fußballendspiel der WM in einem äthiopischen Restaurant in Kabalagala, bzw. einem Rugby Club in Kampala anschauten. Die Bilanz: Mindestens 76 Tote, darunter ein Amerikaner.  Selbstmordattentäter, vermutlich  Mitglieder der somalischen radikalislmischen Rebellenorganisation  Al-Shabaab-Miliz, werden für den Anschlag verantwortlich gemacht. Anschläge in Kampala weiterlesen

Museveni als Fußballmuffel

Ugandas Staatspräsident Yoweri Museveni kam der Einladung zum Eröffnungsspiel nach Südafrika nicht nach. Stattdessen besuchte er das Volk um über Armutsbekämpfung zu reden. “Du musst wissen, wie Du Deine Zeit sinnvoll nutzt” erklärte er bei einem Besuch in Palissa, Ostuganda.Den Eltern riet er die Kinder darin zu unterweisen, keine Zeit beim Anschauen von Fußballspielen der WM zu vergeuden. Diese Meldung war es nicht nur der Deutschen Welle wert zu berichten, sondern auch einer Reihe Lokalzeitungen in Deutschland.

Protest gegen die Einstellung eines Präsidenten, der nach eigenen Angaben nicht mal wusste wer bei der WM mitspielte oder ob diese vielleicht schon vorüber sei, regte sich auch in den eigenen Reihen. Die Zeitung Saturday Monitor pries die Vorzüge des Sports, wie Geschäft, Spaß, Einheit, Hoffnung, Tourismus und Identität.

In der Tat neigen viele Ugander, die es sich leisten können, zum passiven Fernsehschauen. Vorwiegend geht es hier aber um billig eingekaufte Filme, nicht selten von Gewalt geprägt. Doch gerade Fußball ist etwas, das viele Ugander begeistert und zusammenbringt. Einige Organisationen haben bereits Fußballteams und stellen fest, dass die Kooperation der Mitarbeiter deutlich besser wird, die ethnischen Konflikte in den Hintergrund treten und ein gemeinsamer Geist entsteht.

Fußball
Fußball bringt Menschen zusammen, wie hier bei einem "Länderspiel" in Salem Uganda © Nils Lotz